Änderung der Satzung (Abstimmung Mitgliederversammlung am 21.06.16)

 

Satzung des CVJM Selbitz e.V.

§ 1 NAME UND SITZ

1) Der Verein führt den Namen Christlicher Verein Junger Menschen Selbitz             e.V.im Folgenden „Verein“ genannt.

2) Er hat seinen Sitz in Selbitz

3) Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hof eingetragen.

4) Der Verein ist Mitglied des CVJM Landesverbandes Bayern e.V. mit seinem         Sitz in Nürnberg und ist

  damit an den CVJM Gesamtverband in Deutschland e.V. und dem CVJM                Weltbund sowie dem

  „Diakonischen Werk – Innere Mission und Hilfswerk der Evangelischen Kirche      in Deutschland “ angeschlossen.


§ 2 GRUNDLAGE UND ZWECK


1) Der Verein bekennt sich zum Herrn Jesus Christus als Gottes Sohn und              Retter der Welt und hält das Wort Gottes für die alleinige Richtschnur des          Glaubens und Lebens.

Demensprechend steht er zur Zielsetzung der „Pariser Basis“:

Die Christlichen Vereine Junger Männer haben den Zweck, solche jungen Männer miteinander zu verbinden, die Jesus Christus nach der Heiligen Schrift als ihren Gott und Heiland anerkennen, in ihrem Glauben und Leben seine Jünger sein und gemeinsam danach trachten wollen, das Reich ihres Meisters unter den jungen Männern auszubreiten.

Zusatz zur „Pariser Basis“:

Keine an sich noch so wichtige Meinungsverschiedenheit über Gegenstände, die diesem Zweck fremd sind, sollte die Eintracht brüderlicher Beziehungen der verbundenen Vereine stören (Paris, 22.August 1855).

2) Die CVJM sind als eine Vereinigung junger Männer entstanden. Heute steht       die Mitgliedschaft allen offen. Männer und Frauen, Jungen und Mädchen aus       allen Völkern und Rassen, Konfessionen und sozialen Schichten bilden die          weltweite Gemeinschaft im CVJM. Die Pariser Basis gilt heute im Bereich des        CVJM Selbitz e.V. für die Arbeit mit allen Menschen.

3) Der CVJM Selbitz e.V. ist parteipolitisch neutral.


§ 3 AUFGABEN


1)Der Verein will allen jungen Menschen ohne Unterschied des Bekenntnisses,      der Rasse, der Nationalität und der politischen Auffassung auf der Grundlage    der „Pariser Basis“ nach Leib, Seele und Geist dienen.

2)Im Einzelnen geschieht dies durch

  a) Sammlung um das Wort Gottes zur Weckung und Vertiefung des                         Glaubenslebens für Angehörige aller Altersstufen (Jungschar, Jugend,                 junge Erwachsene und Erwachsene)

b)Förderung der Gemeinschaft unter den Mitgliedern

c)Heranbildung christlicher Persönlichkeiten, die zu verantwortungsbewusstem      Handeln in allen Bereichen des gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens und      zu missionarischem Dienst fähig und bereit sind

3)Die Mittel zur Erfüllung dieser Aufgaben sind:

a) Jugendgemäße, gegenwartsnahe Verkündigung des Wortes Gottes in                 Bibelarbeit, Seelsorge, Evangelisation und Schrifttum

b)Beratung und seelsorgerliche Hilfe in den Fragen und Problemen junger             Menschen

c)missionarische Betätigung durch alle geeigneten Mittel

d)freie Aussprache, Vorträge aus den verschiedensten Wissensgebieten

e)Darbietung guter Bücher und Zeitschriften

f)Feierstunden, Gesang und Musik, geselliges Beisammensein, Sport;

g) frühzeitige Heranziehung eines jeden Mitgliedes zu einer ihm                              angemessenen  Mitarbeit bei den Aufgaben des Vereins

h) Durchführung von Freizeiten und Lehrgängen, insbesondere zur Aus-und           Weiterbildung von Mitarbeitern

i) Bereitstellung eines Vereinsheimes

k) Jugendpflege und Jugendsozialarbeit


§ 4 GEMEINNÜTZIGKEIT


1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke           im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung

2) Er ist selbstlos tätig und erstrebt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche          Zwecke und die Erzielung von Gewinn.

3) Die Mittel des Vereins sowie etwaige Gewinne dürfen nur für die                        satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

4) Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus     Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins       nicht mehr als den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.

5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 5 MITGLIEDSCHAFT


1) Eingeschriebenes und stimmberechtigtes Mitglied kann jeder werden, der die     Vereinssatzung (die biblische Grundlage und die „Pariser Basis“ im                     Besonderen) für sich bindend anerkennt und das 14.Lebensjahr vollendet          hat.

2) Der Eintritt erfolgt durch Unterzeichnung einer Beitrittserklärung. Erfolgt             innerhalb einer Frist von 30 Tagen kein Widerspruch durch den                            Hauptausschuss, so besteht die Mitgliedschaft rechtskräftig

3) Zu tätigen Mitgliedern (Mitarbeitern) kann der Hauptausschuss von sich              aus oder auf Antrag eingeschriebene Mitglieder ernennen, die sich durch           Wort und Leben zur Grundlage des Vereins bekennen und zu intensiver             Mitarbeit bereit sind.

4) Eine ausgesprochene Ernennung kann vom Hauptausschuss rückgängig             gemacht werden, wenn die Voraussetzungen seiner Meinung nach nicht            mehr gegeben sind.

5) Das aktive Wahlrecht erreichen eingeschriebene Mitglieder mit dem                    vollendeten 14.Lebensjahr. Das passive Wahlrecht erreichen nur tätige              Mitglieder ab dem vollendeten 18. Lebensjahr.

6) Jedes Mitglied zahlt einen jeweils von der Mitgliederversammlung                       festzusetzenden Beitrag.

7) Förderndes Mitglied kann jeder werden, der sich zur Zahlung eines                    bestimmten Beitrages verpflichtet. Fördernde Mitglieder können ohne              Stimm-und Wahlrecht an den Mitgliederversammlungen teilnehmen.

8) Das Ausscheiden aus dem Verein erfolgt entweder freiwillig durch Abmelden       beim Vorstand oder durch Ausschluss auf Beschluss des Hauptausschusses.


§ 6 ORGANE DES VEREINS


Die Organe des Vereins sind

1) Die Mitgliederversammlung (§ 7)

2) der Hauptausschuss (§ 8)

3) der Vorstand (§9)





§ 7 MITGLIEDERVERSAMMLUNG


1) Zur Mitgliederversammlung ruft der Hauptausschuss einmal im Jahr die               eingeschriebenen Mitglieder zusammen. Die Mitgliederversammlung hat              insbesondere die Aufgabe, den Hauptausschuss und den Vorstand zu                wählen, den Haushaltsplan und die Jahresrechnung zu prüfen (Bestellung          von Revisoren) und zu genehmigen, das Arbeitsprogramm zu beraten und          dem Hauptausschuss Entlastung zu erteilen.

2) Die Einberufung der Mitgliederversammlung ist wenigstens 14 Tage vorher        mit Angabe der Tagesordnung in schriftlicher Form bekannt zu geben.

3) Jedes in der Versammlung anwesende stimmberechtigte Mitglied hat eine          Stimme

(§ 5 Abs.1 und 5) Vertretung durch Vollmacht ist nicht zulässig.

4) Außerordentliche Mitgliederversammlungen können jederzeit vom                        Hauptausschuss einberufen werden. Die Einberufung muss erfolgen, wenn         wenigsten ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des            Verhandlungsgrundes dies beantragt.

5) Alle Mitgliederversammlungen sind nur beschlussfähig, wenn wenigstens           ein Viertel der stimmberechtigten ortsansässigen Mitglieder anwesend ist.          Ist das erforderliche Viertel nicht anwesend, so ist zur Beschlussfassung             über denselben Gegenstand innerhalb von 4 Wochen eine zweite                       Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der            Anwesenden mit Stimmenmehrheit entscheidet. Auf diese Bestimmung                muss bei der zweiten Einladung hingewiesen werden.

6) Die Beschlüsse in den Mitgliederversammlungen werden mit einfacher                Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit ist kein Beschluss zustande     gekommen.

7) Über die Art der Abstimmung entscheidet – außer bei der Wahl zum                   Hauptausschuss und des 1. Vorsitzenden und seines Stellvertreters - die            Versammlung selbst. Über die Verhandlungen und Beschlüsse hat der                Schriftführer ein Sitzungsprotokoll anzufertigen, das von ihm und dem 1.            Vorsitzenden oder dessen Stellvertreters unterzeichnet wird.

8) Von der Mitgliederversammlung wird mit einfacher Mehrheit eine                         Wahlordnung für Vorstand und Hauptausschuss beschlossen, die ab der            nächsten Wahl zum Vorstand und Hauptausschuss gilt.


§ 8 HAUPTAUSSCHUSS


1) Der Hauptausschuss besteht aus dem 1.Vorsitzenden. dem                                stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Hauptkassier und 3        bis 7 Beisitzern

2) Der Hauptausschuss wird von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl        für vier Jahre gewählt. Scheidet ein Hauptausschussmitglied während seiner     Amtszeit aus, so kann der Hauptausschuss bis zur nächsten                               Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied bestimmen.

3) Der Hauptausschuss wählt den Schriftführer und den Hauptkassier aus              seiner Mitte. Der Hauptkassier ist für die laufenden Geschäfte seines                   Bereiches allein vertretungsberechtigt.

4) Der Hauptausschuss leitet die Vereinsarbeit und sorgt dafür, dass Zweck          ((§2) und Aufgaben (§ 3) des Vereins verwirklicht werden.

5) Der Hauptausschuss versammelt sich unter dem Vorsitz eines                            Vorstandsmitglieds mindestens einmal vierteljährlich.

Der Hauptausschuss ist nur beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bei Stimmengleichheit ist kein Beschluss zustande gekommen.

6) Zu den Rechten und Pflichten des Hauptausschusses gehören ferner:

a) die Aufnahme der Vereinsmitglieder und die Ernennung der tätigen Mitglieder

b) die Einberufung der Mitgliederversammlung und die Festsetzung der                   Tagesordnung

c) die Aufstellung einer Vereinsordnung, Aufnahme, Ausschluss, Beirat etc.             betreffend.


§ 9 VORSTAND


Der Vorstand im Sinne des BGB besteht aus dem 1. Und 2.Vorsitzenden. Er wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Er bleibt jedoch so lange im Amt , bis eine Neuwahl erfolgt ist. Jeder ist für sich allein verfügungsberechtigt.

Der Hauptausschuss muss eine Neuwahl des Vorstandes ansetzen, wenn dies wenigstens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder beantragt.


§ 10 VEREINSVERMÖGEN


1)Das Vereinsvermögen muss bis zur Auflösung des Vereins den Zwecken            des Vereins dienen.

Kein Mitglied hat Anspruch darauf. Die Abteilungen und Ausschüsse des Vereins haben kein Sondereigentum an Geld oder Gegenständen und dürfen solches auch nicht erwerben.

2) Geld oder Gegenstände, die ausdrücklich einer Abteilung oder einem                  Ausschuss geschenkt oder vermacht werden sind Eigentum des                         Gesamtvereins. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen              Zwecke verwendet werden

3) Entsprechend der Satzung des CVJM Landesverbandes Bayern e.V. ist der          Verein zur Zahlung eines Verbandsbeitrags verpflichtet.


§ 11 ÄNDERUNG DER SATZUNG


1) Über Änderungen und Ergänzungen dieser Satzung und über die Auflösung        des Vereins entscheidet eine Mitgliederversammlung, bei der wenigstens            die Hälfte der ortsansässigen stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein         muss. Die entsprechenden Beschlüsse müssen mit drei Vierteln der                     Stimmen gefasst werden.

2) Ist die erforderliche Hälfte der Mitglieder nicht anwesend so ist zur                      nochmaligen Beschlussfassung über denselben Gegenstand innerhalb von          vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne             Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden mit einfacher Mehrheit entscheidet.         Auf diese Bestimmung muss bei der zweiten Einladung hingewiesen werden.

3) Von der Satzungsänderung sind die biblische Grundlage und die                         Gemeinnützigkeit (vergl.§2 und 4) ausgeschlossen.

4) Jede wesentliche Änderung dieser Satzung bedarf der Genehmigung des            Vorstandes des CVJM Landesverbandes Bayern e.V. bzw. des zuständigen         Finanzamtes.


§ 12 AUFLÖSUNG DES VEREINS


Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt nach Erfüllung der Verbindlichkeiten das Vereinsvermögen an den CVJM Landesverband Bayern e.V. oder an die Evang.-Luth. Kirchengemeinde des Ortes jeweils mit der Auflage, es gesondert zu verwalten und einem sich neu gründenden Verein auszuhändigen, der die gleichen Ziele dieser Satzung verfolgt.


Diese Satzung ist in der Mitgliederversammlung am 18.03.2015 mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen worden.